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 Partnerwehren

Willkommen bei der Feuerwehr Altlandsberg

17.02.2018

Jahreshauptversammlung 2018


Erneut in der Schlosskirche haben die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Altlandsberg, diesmal mit Partnern, am Sonnabend ihre Jahreshauptversammlung abgehalten. Der Rückblick auf 2017 fiel weitgehend positiv aus, in nächster Zeit warten aber neue Herausforderungen.
 

Gefahrenabwehrbedarfsplan - dieses Wortungetüm fiel in den gut zwei offiziellen Stunden der Jahreshauptversammlung mehrfach. Erst unlängst hatten sich die Stadtverordneten mit der Fortschreibung dieses Papiers beschäftigt, erinnerte in seinem Grußwort deren Vorsitzender Ravindra Gujjula. Nachdem in den Ortsteilen ordentliche Gerätehäuser stünden, habe man die großen Investitionen abgehakt wissen wollen. Dies, so die aktuelle Erkenntnis, sei aber mitnichten der Fall.

So ist mittlerweile ein Gerätehausneubau in Bruchmühle vonnöten, hatte Stadtbrandmeister Christian Markhoff in seiner Rede zu Bilanz und Ausblick vermerkt. Nicht zuletzt in der Hoffnung auf Fördermittel, gehe es bereits darum, die Planung auf den Weg zu bringen.

Und die Kommunalpolitiker stünden auch weiter hinter der Feuerwehr, versprach Gujjula in Anwesenheit mehrerer Stadtverordneter und verwies auf die Mängelbeseitigung an den Gerätehäusern Wesendahl und Buchholz.

 

 

"Es ist schön, dass wir als Bürger beruhigt schlafen können" - ähnliche Dankesworte für stete Einsatzbereitschaft der Feuerwehrleute fand Fachbereichsleiter Carl Grünheid, der überdies Grüße des terminlich verhinderten Bürgermeisters überbrachte. Nicht zuletzt als Kämmerer wisse er, dass die Stadt nicht unendlich Geld für die Feuerwehr zur Verfügung habe. Was dringend nötig sei, müsse aber finanziert werden.

Als Beispiel nannte Ulf Kleine-Erfkamp, im Vorjahr zum neuen Jugendwart ernannt, Schuhe für die Jugendfeuerwehr. Die seien laut Feuerwehr-Unfallkasse nicht generell verlangt, bei Wettkämpfen des Nachwuchses aber zwingend vorgeschrieben. Das in bewährter Kooperation mit den Partnern im polnischen Krzeszyce alljährliche Stadtjugendlager musste 2017 zwar ausfallen, doch blieb der Jugend so der Start bei den Bereichsmeisterschaften verwehrt.

Dafür schnitten dort die beiden Kindermannschaften mit Platz eins und zwei hervorragend ab. 24 Mädchen und Jungen von insgesamt 30 waren dabei - Indiz dafür, dass die zwei Mannschaftstransporter kaum mehr reichen. Auch Stadtbrandmeister und Gastredner unterstrichen die Bedeutung von Nachwuchsarbeit für die spätere personelle Stärkung der Einsatzgruppe, von den Betreuern mit großem persönlichem Engagement geleistet.

Und dass Feuerwehrleute im Ernstfall selbst ihr Leben riskierten, habe 2017 der tragische Vorfall auf der A 2 bei Kloster Lehnin gezeigt, erinnerte Christian Markhoff. Zu den Lehren gehöre, künftig zu Einsätzen auf der Autobahn "unser schwerstes Fahrzeug" zu schicken - das TLF 3260. Es werde auch als Puffer oder Prellbock dienen und sei überdies jetzt entsprechend beklebt sowie mit einer speziellen Hupe zur zusätzlichen Warnung ausgestattet.

 

 

Die Kompetenz Altlandsberger Feuerwehrleute belegen auch Funktionen und Ämter im übergeordneten Bereich. So ist Tina Langer stellvertretende Einheitsführerin bei der Gefahrstoffeinheit für Märkisch-Oderland. In der Schnelleinsatzgruppe Führungsunterstützung ist Janek Struwe stellvertretender Einheitsführer, Tobias Felscher überdies Vize-Leiter des Einsatzleitcontainers.

Im Rückblick auf das Einsatzgeschehen 2017 nannte Markhoffs Stellvertreter Janek Struwe insgesamt 290 Einsätze, unter denen die aus den Stürmen des Vorjahres resultierenden über die Hälfte ausmachten. Die Alarmierungskurve schnellte damit auf das Doppelte des Durchschnitts der vergangenen zehn Jahre, der bei 130 bis 140 Einsätzen lag.

Im Mai, Juni und Juli hatten mit jeweils zehn bis 14 Alarmen die Sturmtiefs bereits zugeschlagen. Vor allem im Oktober aber sorgten Xavier mit 91 und Herwart mit 36 für zahlreiche Einsätze. Übrigens fielen 55 Prozent aller Einsätze auf die Zeit zwischen 6 und 16 Uhr, wenn es gerade in den kleineren Ortsteilen an Kräften mangelt. Nur gemeinsam als Stadtwehr sei man in der Lage, alle Aufgaben zu erfüllen, unterstrich Markhoff in diesem Zusammenhang. Er sprach zudem das Problem Wohnraum an - in Bruchmühle sei das neue "Feuerwehrhaus" ein positives Beispiel zur Lösung, auch in Wegendorf zeichnet sich ein Projekt ab.

Gleich mehrere Jubiläen stehen bei der Stadtfeuerwehr dieses Jahr an. Auf 100 Jahre organisierter Brandschutz wird am 5. Mai in Wesendahl geschaut, 20 Jahre Jugendfeuerwehr werden am 9. Juni in Wegendorf gefeiert. Noch zwei Jahre älter ist das Nachwuchsteam in Gielsdorf - was zusammengerechnet mit 90 Jahren Feuerwehr im Ortsteil am 16. Juni in einer großen 112-Feier gewürdigt werden soll.

 

 

 

ÜBERSICHT DER BEFÖRDERTEN UND GEEHRTEN


■ Befördert:

  • Justine Zipperrek, Jessica Deckert, Jens Beyer, Patrick Kowalkowski, Enrico Bartschat und Robert Sauer zur Anwärterin/zum Anwärter;
  • Lea Thun, Celina Voigt, Adrian Jesse und Monty Thürling zur Feuerwehrfrau/zum Feuerwehrmann;
  • Sandra Böhm, Jens Götze, Andy Drömert, Guido Maaske, Guido Kurras und Marcel Huwe zur Oberfeuerwehrfrau/zum Oberfeuerwehrmann;
  • Steven May und Andreas Smykalla zum Hauptfeuerwehrmann;
  • Enrico Müller, Jens Smykalla und Robert Peper zum Löschmeister;
  • Tobias Kuck, Nicky Hummel und Ulf Kleine-Erfkamp zur Oberlöschmeisterin/zum Oberlöschmeister;
  • Hagen Wieczorek zum Hauptlöschmeister;
  • Tina Langer und Alexander Winkler zur Brandmeisterin/zum Brandmeister sowie
  • Enrico Keller zum Oberbrandmeister.

Eine Aufnahme, aus anderen Feuerwehren kommend, gab es für Ralf Ruhlmann und Thomas Marx. 


■ Die Treuemedaille des Landes erhielten:

  • Markus Albrecht in Kupfer für zehn Jahre; Uwe-Ernesto Salabarria, Heiko Grabowski und Andreas Smykalla in Bronze für 20 Jahre;
  • Daniel Bergemann in Silber für 30 Jahre;
  • Martina Rieck, Bernd Spitzer, Norbert Klockow, Richard Bergemann, Gunter Dräger und Günter Kalisch in Gold für 40 Jahre;
  • in Gold (Sonderstufe) zudem Wolfgang Bleck und Harry Feldmann für 50 Jahre und
  • Siegfried Bielert für 60 Jahre.
  • Eine Sonderehrung für 65 Jahre treue Dienste gab es für Horst Hofmann.
  • Martina Rieck und Harry Feldmann wechseln aus dem aktiven Dienst in die Alters- und Ehrenabteilung.

 

■ Auszeichnungen für besonderes Engagement: 

  • André Arzt, Tobias Kuck, Andreas Retzke, Martin Rieck, Robin Leuenberg, Sebastian Berndt

■ Dankeschön für Oliver Müller, der nach 17 Jahren die Wehr verlässt und den Wohnort wechselt

 

Thomas Berger (MOZ)